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Unsere Marktgemeinde auf einem energiebewussten, klimafreundlichen Weg

1. Ausgangslage

Bereits im Jahr 2005 wurde mit der Inbetriebnahme der Biowärme Seeboden ein wichtiger energiepolitischer Schritt gemacht. Mittlerweile wurde das Heizwerk auf eine Gesamtleistung von 3,5 MW erweitert. Viele Gemeindegebäude, Betriebe und Privathaushalte sind nun an die Nahwärme angeschlossen und werden mit Brennstoffen aus der Region um den Millstätter See versorgt. Auch nach 14 Betriebsjahren wird das Wärmenetz stetig erweitert. Trotzdem heizen laut der Energiekenndatenerhebung aus dem Jahr 2012 hochgerechnet noch immer ca. 1000 Haushalte mit Heizöl.

2. Projektziel

Seeboden ist im Jahr 2008 dem e5-Landesprogramm für Energieeffiziente Gemeinden beigetreten und konnte bei der vierten Auditierung im Herbst 2018 das vierte „e“ bestätigen. Dies zeigt das ambitionierte Vorgehen der Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbarer Energieträger und nachhaltiger Mobilität für die BürgerInnen. Zur Umsetzung des Energiemasterplanes, welcher im Bereich Raumwärme bereits im Jahr 2025 eine vollständige Versorgung mit erneuerbarer Energie in Kärnten vorsieht, bedarf es auch ambitionierter Zielsetzungen auf kommunaler Ebene.

Mit dem vorliegenden Projekt will die Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See einen weiteren wichtigen Umsetzungsschritt in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung gehen. Insbesondere soll dabei die Zahl der Ölkessel reduziert werden und alternative Energieträger wie Fernwärme, Pellets, Hackgut und Wärmepumpen weiter forciert werden. Damit trägt und unterstützt auch unsere Marktgemeinde die Ziele aus dem Energiemasterplan Kärnten.

3. Projektinhalte

Vorrangiger Inhalt ist die laufende Informationsvermittlung an die Bevölkerung mit dem Ziel, ca. 20 Ölheizungsanlagen zu ersetzen. Ein finanzieller Zuschuss für den Umstieg auf alternative Energieträger, finanziert mit Mitteln des K-ElWOG Fonds in Kombination mit Mitteln weiterer Förderungsstellen sollen den entscheidenden Impuls zur Umsetzung bringen.

Zusätzlich wird begleitende Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, z.B. im Rahmen einer Bastelaktion „Pellets und Sonne statt Erdöltonne“ gemeinsam mit den örtlichen Schulen oder eine Straßenmalaktion zum Thema „Öl kommt uns nur auf den Salat“ oder „Fossile gehören ins Museum“.

4. CO2 Einsparung

Die erwartete CO2 Einsparung berechnet sich unter Zugrundelegung eines Heizölverbrauches von 3000 Liter pro Haushalt und Umstieg von Erdöl (310g/kWh) auf Fernwärme aus Heizwerk (erneuerbar, 59g/kWh) und 20 Haushalten auf 156 Tonnen CO2 pro Jahr. (Konversionsfaktoren gemäß OIB Richtlinie 6 (2019)). Zusätzlich dazu ergeben sich Einsparungen durch die laufende Öffentlichkeitsarbeit und die Durchführung von Energieberatungen, durch welche auch Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und -suffizienz forciert werden sollen.

5. Förderungsabwicklung

Ihre AnsprechpartnerInnen im Gemeindeamt sind Frau Katrin KOFLER, Frau Andrea HODEL und Herr Karl Heinz TROJER.

Hie erfahren Sie alles Notwendige über die Antragstellung , die geltenden Richtlinien, die Vorgaben für weitere Förderungen über Land und Bund, den kostenlosen Vor-Ort-Energiecheck und vieles mehr.

Sprechen Sie mit uns, sichern Sie sich Ihre Förderungszusage und werden Sie Teil der Ölkesselfreien

Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See.

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